Erlebnisorientierte Therapie

Einzelberatung, Familien- und Paartherapie

Wenn Menschen zu mir kommen – Einzelpersonen, Paare oder Familien – erzählen sie oft zuerst von Konflikten, Missverständnissen oder dem Gefühl, einander nicht mehr zu erreichen. Doch im Laufe der Gespräche zeigt sich fast immer etwas anderes: die Art, wie sie miteinander sind. Wie sie reden, wie sie sich anschauen, wie sie reagieren, wenn etwas wehtut.

Genau das ist der Kern der erlebnisorientierten Therapie.
Es geht nicht darum, Probleme theoretisch zu analysieren. Es geht darum, zu spüren, was zwischen euch – oder in dir – passiert. Welche Bewegungen, Muster und Bedürfnisse werden sichtbar?

Erleben verändert. Denken erklärt nur.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie viel sich verändert, wenn Menschen in einem sicheren Raum etwas Neues ausprobieren dürfen. Wenn jemand, der sonst schweigt, Worte findet. Wenn jemand, der sonst kämpft, einmal durchatmen darf. Wenn ein Kind erlebt, dass die Eltern die Verantwortung wieder übernehmen.

Erleben berührt auf eine Weise, die Worte allein nicht schaffen.

Was bedeutet erlebnisorientierte Therapie?

In meiner Arbeit geht es nicht darum, „funktionieren“ zu müssen.
Es geht darum, mit allem da sein zu dürfen, was gerade in dir lebendig ist: Unsicherheit, Wut, Traurigkeit, Sehnsucht, Überforderung, Schutz, Nähe oder Distanz.

Die erlebnisorientierte Therapie schafft einen sicheren Raum, in dem:
• Beziehungen sichtbar werden
• Muster verstehbar werden
• Gefühle willkommen sind
• Verantwortung geklärt wird
• Verbindung wieder entstehen darf

Nicht als Methode.
Sondern als echte Begegnung.

Für wen ist die erlebnisorientierte Therapie geeignet?

Viele Menschen finden zu mir, weil sie:

Als Einzelperson…
• sich selbst nicht mehr richtig spüren
• in alten Mustern festhängen
• immer „funktionieren“ müssen
• kaum noch Kraft haben
• Grenzen nicht setzen können
• häufig Schuld oder Unsicherheit empfinden
• sich in Beziehungen verlieren
• Klarheit über ihr Leben suchen

Als Paar…
• sich nicht mehr erreichen
• immer wieder in ähnlichen Konflikten landen
• Nähe verloren gegangen ist
• sich jemand zurückzieht und jemand anderes kämpft
• Missverständnisse schmerzhaft werden
• Übergänge wie Elternwerden belasten

Als Familie…
• der Alltag anstrengend ist
• Kinder starke Gefühle zeigen
• Grenzen schwerfallen
• Rollen unklar sind
• Patchwork viele Ebenen berührt
• alle das Gefühl haben, kaum noch Luft zu bekommen

Wenn du dich in einem dieser Punkte wiederfindest, bist du damit nicht allein.

Wie sieht eine erlebnisorientierte Sitzung aus?

Es gibt bei mir kein festes Programm. Ich arbeite mit dem, was jetzt da ist.

Wir schauen gemeinsam:
• wie du sprichst
• wie du reagierst
• wie dein Körper mitgeht
• wo du dich schützt
• wo du dich verlierst
• was du brauchst

In diesem direkten Erleben wird sichtbar, was dich innerlich bewegt – und was dich hindert, anders zu handeln. Und genau daraus entstehen neue Möglichkeiten.

In diesem Moment entsteht das Erleben: Das, was ihr vielleicht seit Jahren spürt, aber nie benennen konntet, wird sichtbar und begreifbar. Und genau hier entsteht Veränderung.

Warum ist der erlebnisorientierte Ansatz so wirksam?

Ich glaube fest daran –  Die Beziehung zu dir selbst ist die wichtigste, die du hast. Wenn du dich spürst, kannst du andere wieder erreichen.
Und Beziehungen können wachsen – auch dann, wenn sie sich gerade verloren anfühlen.

Die erlebnisorientierte Therapie ist wirksam weil:

  • sie authentisch ist

  • wir im Hier und Jetzt arbeiten

  • alte Muster sichtbar werden

  • du dich emotional erfährst

  • er dir Klarheit über Verantwortung verschafft

  • er dich wieder in deine Kraft bringt

Dieser Ansatz hilft Einzelpersonen, Paaren und Familien, wieder in Kontakt zu kommen: mit sich selbst, miteinander und dem, was wirklich wichtig ist. Du musst dafür nichts „richtig“ machen. Du darfst einfach du sein.

Wenn du das Gefühl hast, dass dieser Ansatz für dich oder euch der richtige ist, melde dich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch.